Erst macht sich das Top-Management aus dem Staub, dann sind auch noch die Kassen leer. Dem Berliner Spielepublisher The Games Company stehen dunkle Zeiten bevor.
Wie eine große Internetplattform aktuell erfahren haben will, hat der Entwickler The Games Company Insolvenz angemeldet. Grund für derartig drastische Maßnahmen ist offenbar die Zahlungsmoral einiger Investoren. Fest zugesagte Millionenzahlungen wurden einfach nicht geleistet. Traurige Folge, ohne die nötigen finanziellen Mittel, kann auch ein renomierter Publisher seine laufenden Kosten nicht decken.
Das The Games Company nicht das erste Unternehmen ist, welches Insolvenz anmelden musste, zeigt ein Blick auf den aktuellen Spielemarkt. Erst vor rund zwei Monaten sah man sich bei Radon Labs zu ähnlichen Maßnahmen gezwungen. Doppeltes Unglück für The Games Company. Erst Anfang des Jahres liefen der Spielefirma zwei Geschäftsführer davon. Nach einem Streit mit den Investoren, bei dem es über die strategische Ausrichtung des Unternehmens ging, waren Markus Malti und Carsten Strehse überraschend zurückgetreten.
Wie es im Kampf um das Überleben bei dem Berliner Spielepublisher The Games Company weiter geht bleibt abzuwarten.
Author: fabio
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