Jetzt ist es amtlich. Wie der Premierminister David Cameron jetzt bekanntgab, werden die Steuern für Spieleentwickler doch nicht gesenkt. Hitzige Diskussionen sind die Folge des Beschlusses. Neben den politischen Aspekten ist von einem angeblichen Verrat die Rede. In der britischen Spielebranche ist ein heftiger Streit entbrannt.
Das Ziel war in greifbarer nähe, doch dann kam alles ganz anders. Von politischer Seite her wurden bereits Steuererleichterungen für die britische Spielebranche zugesagt. Noch Anfang Mai 2010 gaben die regierenden Parteien grünes Licht. In der Filmbranche sind derartige Regelungen nichts ungewöhnliches und existieren bereits. Umso überraschender kam jetzt die Absage. Zur Begründung hieß es, die britische Regierung will sparen. Stimmen werden laut, dass Cameron den Staatshaushalt sanieren will. In der Branche selbst hat man eine andere Erklärung für den plötzlichen Richtungswechsel. Im Streit um die zugesagten Steuererleichterungen viel bereits das Wort Sabotage. Intern heiß es, dass ein ausländischer Publisher die Steuererleichterungen verhindert habe. Um wen es sich dabei handelt ist jedoch unklar und sorgt für reichlich Spekulationsbedarf in der Branche. Einen klaren Favoriten gibt es nicht.
Author: fabio
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